Dienstag 2.8

Mittwoch, 10.08.2016

An diesem Tag wollten wir unseren Stundenplan abholen. Doch eine Wohnungsbesichtigung für Anna und Ruben durchkreuzten diesen Plan.

Die Wohnung stellte sich als untauglich heraus. Kurz darauf tat sich durch Juan eine neue Möglichkeit auf. Patagonia. Von der Architektur her identisch zu Villas Tec, nur auf der gegenüberliegenden Seite zur Tec.

Zugeschlagen.

Es folgte der Einkauf für deren Wohnung und der Einzug.

Monatg 1.8

Mittwoch, 10.08.2016

An diesem Tag gingen wir in den Soriana um den ersten großen Einkauf für die Wohnung zu tätigen.

Beginn der Orienierungswoche:

Anmeldung an der TEC, Abholung des Welcome- Paketes

Es machte alles einen sehr freundlichen und auch organisierten Eindruck.

Der Campus machte natürlich bei der Campus- Tour einen sehr mächtigen Eindruck. Es war genau das, was ich mir vorgestellt bzw erhofft hatte.

Am Abend stand im Zuge der Orientierungswoche noch das Gruppen- Dinner an.

Gemeinsam mit vielen anderen Exchangern trafen wir uns an der Tec und liefen zum Restaurant, wo noch Mariachi für uns spielten. Neben uns saßen Dänen und es war sehr ein lustiger Abend

Insgesamt war ich aber eher entäuscht von diesem Abend. Das Essen war teuer aber nicht gut. Wir mussten sehr lange darauf warten. Vor allem das Trinken, das ca. 1 Stunde nach Bestellung kam.

Die Tische waren so ausgestellt, dass man fast nur mit den Nachbarn reden konnte. Alles in allem nicht optimal.

Nebenbei gestaltete sich die Wohnungssuche von Anna und Ruben als sehr schwierig. Der geplante Einzug in die Wohnung neben uns stellte sich als ein Missverständnis von Juan und dem Besitzer heraus.

 

Sonntag 31.7

Mittwoch, 10.08.2016

Pünkltich um Zehn dann die Ankunft von unserem 3ten Roomie, Tobias.

Ausflug zur Quinta:

Zusammen mit einigen Freunden von Daniel machten wir uns auf den Weg zu einer Quinta. Einem Anwesen, dass Ale und ihre Familien für Parties oder Wochenende nutzen. Mit großem Pool, Tennis Platz, Fußball Feld.

Der Einkauf war schon abenteuerlich, da rund 15 Menschen mit 2 Einkaufwägen durch den Soriana rannten.

Angekommen waren wir natürlich sehr angetan von dieser Quinta. Nach kurzer Zeit machte ich mich mit Armando an den Grill. BILD

Das Essen schmeckte sehr gut und auch der Rest des Tages war wirklich top. Wir hatten jede Menge Spaß, auch wenn wir Deutschen das Fusßballspiel gegen die Mexikaner verloren hatten.

Samstag 30.7

Mittwoch, 10.08.2016

Ausgeschlafen nach dieser Nacht nahm uns Mauricio mit zum Einkauf. In einer riesigen Shopping Mall (Liverpool) fand ich ein cooles hellblaues Hemd.

Abends gingen wir in eine Bar, names Profiato, wo wir Fußball schauen wollten. Allerdings war an diesem Tag dort ein Event. Nur ein TV lief und die Musik war sehr laut.

Sie empfiehlten Ruben und mir ein Getränk, Clamato mit Bier.

Es schmeckte gar nicht gut und die Aufklärung machte es nicht besser. Clammato = Clam + Tomato. (Clam = Muschel) Außerdem war noch Maggi, Sellerie und Chilli in diesem genialen Getränk enthaten.

Der Besitzer war ein Kumpel zu Daniel und dessen Freundin feierte an diesem Tag einen Geburtstag zu dem wir mit eingeladen wurden. Noch schnell Schnaps eingekauft fuhren wir dort hin. Es war sehr lustig mal in die mexikanische Art Geburtstage zu feiern hinein zu blicken. Die Mexikaner trinken vor allem so schnell wir möglich aber über Ihre Ausdauer lässt sich streiten.

Wir mussten verschiedene Trinkspiele absolvieren:

Der Skorpion (Video)

The Painfull thing: Schnaps eininhallieren.

 

Freitag 29.7

Mittwoch, 10.08.2016

An diesem Tag hatten wir nichts größeres geplant. Um 13 Uhr kam der Mann der das WLan einrichtete und auf diesen mussten wir warten. Gegen Spätnachittag kam Daniel, der an diesem Tag hier einzog.

Er zeigte uns gleich die Vorteile von Monterrey:

Getränkeservice: Wir bestellten Wasser und Bier inkl. Lieferung direkt vor die Tür. Die Preise waren echt günstig und die Lieferung kostete 50 Ct.

Uber: Eine App die das Taxi fahren ablösen sollte. Private Personen, die viele Tests unterzogen wurden bringen einen sicher an den gewünschten Ort. Bestellung und Bezahlung läuft super easy über die App. Kein Spanisch ist notwendig. Uber wird hier mein bester Freund sein, waren die Worte vieler ISE- Mitarbeiter.

Abends war dann noch der erste Gang zum Club angesagt, STRANA. EIn der nobelsten Clubs der Stadt und demnach auch ganz Mexikos. Es arbeiteten dort fast mehr Leute,  als die zur Party hier waren. Auf der Toilette hat man zum Hände waschen Leute angestellt die einem die Abtrocktücher in die Hand reichten. Völlig verrückt.

Zuhause angekommen waren noch Daniels Kumpels zu Gast. Mein erster Blick fiel sofort auf das GlasWeed auf dem Tisch. Welcome to Mexikos. Sie lassen uns natürlich nicht schlafen und wir tranken noch ein paar Bier mit ihnen, bis einer der Jungs meinte er hätte noch Hunger. Also brachten Sie uns alle morgens um 5 in einen TAcco Imbiss.

Meine ersten Taccos, ich habe natürlich alles probiert.

Anreise

Samstag, 30.07.2016

Di 26.07

Der langersehnte Tag war gekommen. Nach dem ich morgens noch meine letzte Stunden beim Gührung abgearbeitet hatte, ging es für mich zu Oma Susi, die für uns Krustenbraten kochte. Anschließend begann ich die Abschiedstour (Kirche, Victoria, Oma Rosa, Ralph und Nicole, Tante Anna, Opas, Oma Susi).

Da wurde es schon das erste mal sentimental und Tränen flossen

Die letzten Sachen noch einpacken und herrichten. Den Nachbarn noch mal angerufen.

Dann wurde es immer ernster. Ich musste mich von meinem Bruder verabschieden. Viele Tränen und vor allem viel schwerer als erwartet!

Das Ausmaß meiner Entscheidung, diese Reise anzutreten, wurde mir immer mehr bewusst.

Nebenbei hatte Mama und Papa schon Cordon Bleu für mich gekocht.

Das schmeckte noch ein mal richtig lecker. Dazu 3 Fübis.

Es war ein ganz komisch, für mich total neuartiges Gefühl. Ich konnte zum ersten mal fühlen, wie ich es schon manch einmal von anderen gehört hatte. Es war ein mulmiges Gefühl. Irgendwas lag in der Luft.

Jan kam früher als erwartet von einem Ministrantentreffen heim und so konnte ich ihn nochmal sehen. Toll aber machte den Abschied nicht leichter...

Dann gings los. BILD

Ich versuchte alle Bilder noch einmal einzusaugen. Aber es war ein komisches Gefühl

Die Verabschiedung von meinen Eltern war dann der Höhepunkt. Das war wahrscheinlich mit das Schwierigste an der Reise. Dieser Moment. Diese Emotionen. Nur konnte ich diese wie erwartet nicht so zeigen, da wir in der Öffentlichkeit waren und noch mehr Leute um uns herum waren. Im Zug mussten wir dann ein halbe Ewigkeit warten bis er los fuhr. Wir sitzen auf unseren Plätzen. Hinter der Fensterscheibe stehen unsere Eltern. Was für eine bizarre Situation. Und irgendwann fährt der Zug los. Mir kommen die Tränen wenn ich nur daran denke.

Ich versuchte schnellstmöglich damit klar zu kommen. Es ist mir Gott sei dank auch einigermaßen gelungen, wo bei Anna da natürlich eine große Hilfe war.

Die Zugfahrt war dann zum Glück sehr kurzweilig und reibungslos. Alle Umstiege haben super funktioniert und es gab keine Probleme. Auch die Müdigkeit hielt sich lange in Grenzen.

Am Flughafen angekommen waren wir natürlich viel zu früh da und Ruben kam erst eine Stunde später zu uns was uns sehr verärgerte.

Beim Check IN dann eine sehr positive Überraschung. Wir konnten bis Cancun einchecken und das Gepäck sollte ganz durchgeleitet werden. Mit einer Menge Skepsis gingen wir zum Boarding.

In London mussten wir den Bus zum anderen Terminal nehmen, was aber sehr unkompliziert war.

Auf dem Flug nach Miami hatte ich dann richtig Glück mit dem Sitzplatz. Beinfreiheit und Fensterplatz. Genial. Einige Stunden Schlaf. Anna und Ruben versuchten mich zu wecken aber ich hab tief und fest geschlafen. BILD

In Miami war die Zeit etwas knapp, weil sich die Kontrolle sehr lange hin zog.

In Cancun angekommen haben wir uns direkt nach einem Taxi umgeschaut. Es war schwer sich mit der Frau zu verständigen und niemand wusste wo genau unser Hotel lag, das war etwas beängstigend.

Wir haben gleich die Fahrt für den nächsten Tag mitbezahlt und waren geschockt wie teuer das Taxi war. Wir wurden abgezockt aber was will man da gegen machen wenn man darauf angewiesen ist.

Wir warteten rund 10 Minuten vor dem Flughafen auf das Taxi und es waren keine einfachen 10 Minuten. Sofort schwärmten dutzende Moskitos um uns herum und das drückende Klima sorgte direkt für zahlreiche Schweißperlen auf der Stirn, obwohl zu dieser Zeit die Sonne schon hinter dem Horizont verschwunden war. Die Luftfeuchtigkeit war einfach sehr hoch.

Im Taxi eingestiegen fuhr dieser gleich seinem Kollegen auf die Stoßstange. Zudem fuhr er mehrere male im Kreis und versuchte Leute anzurufen die ihm den Weg schildern können. Es war ein etwas komisches Gefühl, das niemand genau wusste wie man zu diesem Hotel kam, obwohl es sehr nah am Flughafen liegt.

Auf dem Weg zum Hostel fuhren wir durch Straßen, wo ich für kein Geld der Welt alleine durchlaufen würde. Die "Straßen" waren in einem grottenschlechten Zustand, überall herum laufende Straßenhunde, man sah die Armut in dieser Gegend. Dann stand auf der Straße eine Frau die uns zu winkte. Wir waren angekommen. Die Inhaber super nett, die Einrichtung und die Anlage des Hostels waren richtig gut. Wir konnten dort Pizza und Bier bestellen. Desweiteren half uns der Besitzer das Taxi für den nächsten Morgen zu bestellen.

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Sowohl die Taxifahrt als auch der Flug verlief total reibungslos, was mich sehr überraschte.

Bei der Gepäckausgabe in Monterrey trafen wir noch Martin und Rico, die keinen Pick Up Service beantragt hatten. Wir fragten Diana ob Sie die beiden auch noch mitnehmen könnte.

Der Empfang war sehr herzlich. Im Auto dann die Nachricht, dass ich schon am selben Tag in die Wohnung einziehen kann, bis dahin noch mit den anderen in einer Wohnung warten soll.

Wir warteten bei Izell während Fito mir die Schlüssel holte.

Die ersten Blicke in die neue Wohnung waren sehr positiv. Ich wollte mir das beste Zimmer sichern und schnappte mir das am Fenster.

Fito nahm uns gleich mit zum Burger Essen und zur Telefon Karte holen.

Das Airbnb haben wir dann auch gleich storniert. Am Abend kam noch meiner mexikanischer Roomie vorbei, Daniel. Er erzählte mir gleich dass ihm das Zimmer am Fenster schon versprochen wurde.

Abends waren wir relativ müde